
Geschichte
Zweihundert Jahre, davon 27 im Dornröschenschlaf
Ein Felssturz, eine Bäckerei, eine Mühle, vier Wirtsgenerationen — und eine Wiedereröffnung, auf die viele lange gewartet haben.
Die Jahreszahlen
Geschichtliches über das Chastenloch
- Ende 18. Jahrhundert
Ein Felssturz zerstört das bestehende Gebäude. Auf den Grundmauern wird das heutige Chastenloch errichtet.
- 1885
Johannes Rechsteiner kauft das Chastenloch. Zum Betrieb gehören damals auch eine Bäckerei und eine kleine Mühle. Das Haus heisst «Speisewirtschaft zur Goldach».
- 1921
Fritz Walser-Rechsteiner übernimmt den Betrieb.
- 1947
Die Bäckerei wird aufgegeben.
- 1948
Anna und Louis Tschopp übernehmen das Chastenloch.
- März 1983
Nach 35 Jahren schliesst das Chastenloch. Anna und Louis Tschopp setzen sich zur Ruhe.
- April 2010
Kurt und Jacqueline Tschopp eröffnen das Chastenloch neu — zur Freude vieler Wanderinnen und Wanderer.

Die Gartenwirtschaft im Chastenloch, Aufnahme aus der Zeit vor der Schliessung 1983.

Über der Tür steht «Speisewirtschaft Goldach» — so hiess das Haus, bevor der Name Chastenloch sich durchsetzte.
Woher der Name kommt
Kastlers Loch
Der Name Chastenloch geht wahrscheinlich auf die ältere Bezeichnung «Kastlers Loch» zurück, aus der Zeit, als die Familie Kast hier lebte.
Bis weit ins 20. Jahrhundert stand über der Tür noch «Speisewirtschaft zur Goldach». Zum Betrieb gehörten damals eine Bäckerei und eine kleine Mühle — die Bäckerei wurde 1947 aufgegeben.
April 2010
Nach 27 Jahren wieder offen
Im März 1983 setzten sich Anna und Louis Tschopp zur Ruhe, und das Chastenloch schloss. 27 Jahre später eröffneten Kurt und Jacqueline Tschopp es neu — zur Freude von vielen Wanderinnen und Wanderern.
Die Zeitungen der Region haben darüber berichtet, vom Tagblatt bis zum Gemeindeblatt Wald.

Das Chastenloch von weitem, aufgenommen vor der Schliessung 1983.
